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Yoga für Liebe und Mitgefühl

Dr. Judith Binder Trotula-Logo

Der Name „Yoga für Liebe und Mitgefühl“ war nicht sofort da. Zuerst kamen andere mögliche Bezeichnungen für meinen geplanten Yogaunterricht: „Yoga Inspirationen“ oder „Yoga für uns“ — gemeint für uns Menschen aus dem Westen, für uns, die wir aus dem indischen Yoga die für uns wesentlichen Elemente herausdestillieren und vertiefen wollen.

Aber dann war der passende Name da, der meinen Weg der letzten 25 Jahre am besten entspricht. Er ist der Weg meiner spirituellen Lehrerin Mata Amritanandamayi, die Liebe und das Mitgefühl auf dieser Erde zu stärken — und es ist auch mein Weg.

Als Ärztin habe ich meine ersten 30 Jahre der Stärkung von Frauen gewidmet, mit Liebe und Achtung vor jeder einzelnen Frau, die sich mir anvertraute.

Die nächsten Jahre möchte ich verstärkt dem spirituellen Aspekt widmen, daher tritt die frauenheilkundliche Arbeit in den Hintergrund. Über den Yogaweg erlaube ich mir selbst, die Arbeit an Liebe und Mitgefühl ganz zentral in den Mittelpunkt zu stellen.

Liebe und Mitgefühl zunächst für uns selbst. Es heißt „Nur wer hat, kann geben“ und deshalb ist das Bewusstsein der Fülle, ja der Überfülle als erstes zu stärken. Wie sehr dürfen wir uns selbst wahrhaftig lieben, achten und respektieren! Wie oft sind wir umgefallen und trotzdem wieder aufgestanden! Wie oft haben wir Versprechungen nicht eingehalten und sind trotzdem wertvolle Menschen! Wie oft haben wir unsere Vorsätze nicht eingehalten und dennoch mit neuem Mut wieder angefangen!

Wir sind göttliche Wesen in einem menschlichen Körper und Mutter Erde erwartet unser Erwachen sehnsüchtig!

Und es heißt auch „Only one who knows can teach” — dies ist schon etwas heikler, denn soviel jemand auch wissen mag, gegenüber den Geheimnissen der Schöpfung sind wir alle unwissend. Aber meine große Hoffnung und Freude ist es, diesen Weg des “Yoga für Liebe und Mitgefühl" gemeinsam mit euch zu gehen! Da wir alle Perlen sind, aufgereiht an dem einen Faden der göttlichen Liebe, sind wir alle einzigartig und trotzdem gleich.

Mein Privileg ist es, den Raum für dieses gemeinsame Lernen aufzumachen, und das, was ich selbst erfahren durfte, aufzubereiten und weiterzugeben.

Wer glaubt, ganz viel zu wissen, hat kaum Platz für weiteres Lernen übrig. Deshalb möchte ich mir die neugierige Offenheit einer Anfängerin bewahren und freue mich auf eine bereichernde Zeit mit euch!