Fachwissen

Was ist Kinesiologie und Physioenergetik?

Von Bettina Gregor

In der Kinesiologie erleben Patienten, dass ihr Körper sehr genau darüber Auskunft geben kann, was ihn belastet und was ihm hilft. Muskelreaktionen zeigen in einem „Frage-Antwortspiel“ den Weg, Blockaden zu entfernen und die Selbstheilungskräfte wieder zu aktivieren. Die Physioenergetik nach Raphael van Assche zeichnet sich durch einige Besonderheiten aus:

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1. Der Armlängenreflex

Sie liegen entspannt auf einer Massageliege (angekleidet) am Rücken und strecken Ihre Arme über den Kopf nach hinten. Die Testerin fasst Sie an den Handgelenken und beurteilt unter leichtem Zug die Armlänge. Im Normalfall sind die Arme gleich lang. Berühren Sie nun eine körperliche Problem- oder Schmerzzone, so reagiert der Körper, indem er auf diesen Stressreiz einen Arm durch Muskelreflex deutlich verkürzt.


Mit Hilfe dieses Armlängenreflexes lassen sich auch bisher unbekannte Probleme aufdecken, wie z.B. Schwermetallbelastungen, Infektionen, Allergien, ...

Dabei werden Teströhrchen auf den Körper gelegt.


2. Die 4 Hauptebenen

Da die meisten Probleme nicht eine einzige Ursache haben, sondern in dem Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele entstehen, können sie auch nur gelöst werden, indem man diese Vielschichtigkeit erfasst und Schicht für Schicht abträgt. Dazu muss festgestellt werden, auf welcher Ebene als erstes anzusetzen ist:

*strukturelle Ebene: Gelenke, Wirbelsäule, ...

*biochemische Ebene: Stoffwechsel, Infektionen, Allergien, ...

*psychische Ebene: Traumata, emotionale Unausgeglichenheiten,...

*energetische Ebene: Meridiansystem, Narbenstörfelder, ...


Grundsätzlich geht es darum, die passende Therapie für die jeweilige Ebene zu finden. Für jede Ebene gibt es eine Reihe von wirksamen Methoden (z.B. Schüsslersalze, Bachblüten, Akupressur, Ohrakupunktur, osteopathische Techniken, ...). Darüberhinaus kann mit Hilfe der Physioenergetik auch gezielt an andere Spezialdisziplinen weitergeleitet werden.


Die Physioenergetik ist als Testmethode vor allem auch in der Vorsorge einsetzbar. Symptome werden als „Warnsignale“ behandelt und können so frühzeitig den Weg zur Ursachenbehandlung aufzeigen. Die Kinesiologie kann aber eine schwere Veränderung des Körpers nicht schlagartig heilen.


Dennoch können Krankheitsursachen aufgedeckt und Heilmittel aller Richtungen auf ihre individuelle Wirksamkeit überprüft werden. Schulmedizinische Diagnose- und Therapiemethoden können so wirkungsvoll unterstützt werden, um den Heilungsprozess wesentlich zu beschleunigen. Eine vorausgehende schulmedizinische Abklärung ist empfehlenswert bzw. unbedingt notwendig, um Krankheiten auszuschließen, die schulmedizinischer Maßnahmen bedürfen.

Die Kosten werden von den Krankenkassen nicht übernommen und belaufen sich auf  € 60,-- pro Behandlung.

Die Dauer der Behandlung liegt zwischen 60 und 90 Minuten.

Die Häufigkeit der Behandlungen ist sehr individuell, im Durchschnitt wird alle 2 — 6 Wochen therapiert.